Überprüfung von USA-Reisenden

Die Bundesrepublik Deutschland und die Vereinigten Staaten haben in der vergangenen Woche in Washington D.C. eine gemeinsame Absichtserklärung über die Verknüpfung von US-amerikanischen und deutschen Programmen für überprüfte Reisende unterzeichnet.

Nach dieser Erklärung werden Deutschland und die Vereinigten Staaten Verfahren für „geeignete Bürger“ ihrer Länder entwickeln, damit diese die Teilnahme am ABG-Programm für automatisierte und biometriegestützte Grenzkontrolle Deutschlands und am Global-Entry-Programm der Vereinigten Staaten beantragen können, bei denen jeweils biometrische Merkmale zur Identifizierung überprüfter Reisender genutzt werden.

Das deutsche Programm basiert auf einer automatisierten technischen Kontrolle zur Authentifizierung registrierter Reisender beim Grenzübertritt durch einen Abgleich gespeicherter biometrischer Daten. Die Teilnahme erfolgt auf freiwilliger Basis. Die personenbezogenen Daten aus dem mitzuführenden Reisedokument und die biometrischen Merkmale der Augeniris werden einmalig von der Bundespolizei registriert. Bislang haben sich ca. 24.500 Flugreisende für das kostenfreie Verfahren angemeldet.

Global Entry ist das korrespondierende Programm der U.S Customs and Border Protection (CBP), der amerikanischen Einwanderungsbehörde, das zuvor geprüften Teilnehmern diese Möglichkeit der beschleunigten Passkontrollen bietet. Der Zweck von ABG für deutsche Staatsangehörige ist ähnlich, und durch eine Verknüpfung dieser beiden Programme wird Reisen schneller und sicherer. Bisher haben sich seit der Einführung des Programms im Jahr 2008 mehr als 42.000 Teilnehmer in den USA dafür registriert.

Weitere Informationen zum ABG-Programm finden Sie im Internetangebot der Bundespolizei.